
Die Sonne gewinnt langsam an Stärke und draußen im Garten gibt es kein Halten mehr. Es ist Zeit für einen Rundgang und dafür, einige Besonderheiten vorstellen, die noch nicht bekannt genug sind. Gleich zu Beginn ein paar Schneerosen, sie sind die wegen ihrer langen Blütezeit und Robustheit ausgesprochen empfehlenswert und eignen für nicht allzuschattige Standorte. Wurzeldruck von Gehölzen wird ertragen.
Helleborus Orientale-Hybride ‘Cinderella’ – ein gefüllter Spitzentraum mit Tupfen. Verblühtes vergrünt auf besonders ansprechende Weise. Wenn sich nur andere Pflanzen an ihr ein Beispiel nehmen würden, …

Helleborus Orientale-Hybride, dunkelrote Sämlinge. Die kräftige Farbe leuchtet besonders schön im Gegenlicht. Die hellen Staubgefäße bilden einen hübschen Kontrast zu den dunklen Blüten.

Ein hübscher Sämling, ein Petticoat-Typ mit Picotee-Zeichnung, auf diese Weise stört es gar nicht, dass ihre Blüten hängen und man ihr nicht ins Auge blicken kann.

Die Palmblatt-Nieswurz (Helleborus foetidus ‘Wester Flisk’) zählt für mich zu den wertvollsten Gartenstauden überhaupt. Sie ist wirklich das ganze Jahr über dekorativ und wirkt sauber, die Blüten erscheinen schon im alten Jahr, entfalten sich allmählich, wenn die Temperaturen milder werden und bleiben bis in den April dekorativ, an der Basis erscheinen dann schon wieder die neuen Triebe mit dem dekorativen Blattwerk und den rötlichen Stielen. Eine robuste Pflanze, die auch an trockenen, schattigen Stellen gedeiht und sogar Wurzeldruck ertragen kann.

Helleborus foetidus ‘Sopron’, ein Typ der Palmblatt-Nieswurz, der ursprünglich, wie der Name schon sagt, aus Ungarn stammt. Auffälllig sind die graugrünen Blätter, hier ein Sämling mit dekorativ rot gefassten Blüten.